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<pre>Wir Wettfreunde gehen davon aus, dass die Freiburger das Heimspiel diesmal nicht verlieren werden.  <p> Dies hat auch der jüngste 2:1-Triumph gegen die Hertha angedeutet, bei dem es immerhin einem tabellarischen Anwärter auf die Teilnahme an der Champions League an den Kragen ging. Dank des hier eroberten Dreiers bleibt das Team an der Dreisam auch weiterhin eine Macht.  <p>  Insbesondere die deutlichen 0:3-Schlappen gegen den FC Bayern und den BVB haben der Werkself die Tordifferenz ruiniert; mit weiteren Niederlagen gegen Wolfsburg und Hertha sowie einem Remis gegen Schalke tat sich Bayer aber auch in allen anderen Spitzenspielen richtig schwer. <p> Während somit offen ist, ob der HSV seinen divenhaften Charakter auch in der neuen Saison behält, ist es aber vielleicht sogar noch etwas spannender, wie das Team aus Gladbach auf den völlig missratenen Start in die Spielzeit reagiert: Dass die ungewohnt schlechten Resultate zur einer allgemeinen Verunsicherung führen, war bereits beim jüngsten 1:2 in Bremen nicht zu übersehen. <p>  Von dem hieraus resultierenden Selbstvertrauen konnte Schalke zunächst auch gegen die zuvor vier Mal sieglos gebliebenen Leipziger profitieren: In der feindlich gesinnten Red Bull Arena hatte in der ersten halbe Stunde klar der Gast die Hosen an.  </pre>


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<pre>Von den gravierenden Abstimmungsproblemen in der RB-Abwehr können sich die Schwaben nun zwar ein Ende dieser Durststrecke versprechen: Nach der Prognose der Wettfreunde machen sich mögliche Treffer aber allein um eine kaum tröstliche Ergebniskosmetik verdient.  <p> Vor allem zu Hause. Aber dort lief es bislang ohnehin recht gut. In den eigenen vier Wänden ist der Sport-Club nämlich nur sehr schwer zu besiegen. Aus den bisherigen elf Heimspielen holten die Freiburger 18 Punkte und kassierten nur 7 Gegentore!  <p>  Doch auch wenn die Nullfünfer in den letzten Wochen fußballerisch zweifelsohne abgebaut haben — zu Hause muss man sie einfach auf der Rechnung haben. Denn die 0:1-Pleite gegen Dortmund bleibt die einzige Bundesliga-Heimniederlage seit Oktober 2021! <p> Schon allein diese beiden Gastspiele können die Vermutung stützen, dass Bremen nun auch am Niederrhein zu einem Auftritt auf Augenhöhe in der Lage ist — zumal der noch immer nur zwei Punkte betragende Vorsprung auf den Relegationsplatz mit Sicherheit auch weiterhin die Sinne schärft. <p>  Die letzten Abstecher nach Leverkusen sind den Geißböcken hingegen in sehr viel besserer Erinnerung geblieben. Vor dem vorjährigen 2:1-Erfolg konnten sich die Rheinländer anno 2011/12 etwa selbst den Abstieg mit einem denkwürdigen 4:1-Triumph versüßen.  </pre> 


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<pre> Jedoch wäre es zu einfach, den Abwärtstrend allein an Ancelotti festzumachen. Denn augenscheinlich haben derzeit zahlreiche Stars mit Formproblemen zu kämpfen.  <p> Daher reisen die Schwaben auch mit großer Zuversicht nach Gelsenkirchen, wo es allerdings seit Mai 2013 (2:1 Auswärtssieg, Anm.) keinen Blumentopf mehr zu gewinnen gab. Dies soll sich am Sonntag ändern, denn immerhin treten die Schwaben mit dem besten Rückrundenstart der Vereinshistorie in der Schalker Arena an.  <p>  Doch natürlich wird sich der SCF nicht verschließen, sollte zusätzlich zum Ligaverbleib noch mehr drinnen sein. <p>  Dieser deutliche Heimsieg hat auch die Gemüter rund um den Borussia-Park wieder beruhigt. Nach der 1:5-Klatsche beim FC Bayern gab es Diskussionen über Trainer Dieter Hecking sowie auch über die Einstellung bzw. Qualität einzelner Spieler. <p>  Doch der BVB kann auf seinen besten Stürmer nicht verzichten, zumal im Winter mit Adrian Ramos sein Ersatzmann verkauft wurde. Somit muss sich Aubameyang wohl durchbeißen, da auch Tuchel immer wieder betont: „Ohne Auba können wir unsere Saisonziele nicht erreichen.“  </pre>


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<pre> Während Leverkusen mit der viertbesten Serie der Vereinsgeschichte am Ligaendspurt jede Menge Spaß gewinnt, reiht sich die Mannschaft von Pal Dardai in die lange Schlange jener internationalen Bewerber ein, bei denen die sich dahinziehende Saison erkennbar an den Kräften zehrt.  <p> Dabei hatte es zuletzt durchaus gute Ansätze gegeben: etwa beim 1:1 gegen Frankfurt oder dem 2:2 gegen unangenehme Augsburger.   <p> Nach dem Top-Start mir vier Siegen hintereinander ging es für den VfL steil bergab. <p>  Und das, obwohl der letzte Auswärtssieg im November gelang, beim 3:1-Sieg in Bremen. Danach folgten zwei Remis und eine Niederlage. Offensiv-Akteur Nicolai Müller ist aber überzeugt, dass es wieder besser wird: „Gegen Teams, die selbst mitspielen, tun wir uns leichter.“  <p> Folgerichtig durften sich die Gastgeber am Ende sogar noch glücklich schätzen, dass es infolge des in der Nachspielzeit markierten Gegenschlags wenigstens zu einem Unentschieden reichte — dank Schürrle blieb dem VfL zumindest eine Demütigung in der Volkswagen-Arena erspart.  </pre>


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<pre> Ist der erste Ã„rger über die Niederlage jedoch irgendwann verraucht, dürfte in der Nachbetrachtung bald das Positive überwiegen. Immerhin haben sich die Aufstiegschancen dank der zeitgleichen Schlappe des AS Rom nicht verschlechtert — und von der starken Leistung sollten nun auch die Auftritte in der Bundesliga profitieren.  <p> Kein anderer Bundesligist kassierte in den letzten zehn Spielen weniger Gegentore als Gladbach (6 Gegentreffer).  <p>  Schon an jenem zweiten Spieltag konnten genaue Beobachter erahnen, was der FC Bayern unter dem damals neu angetretenen Carlo Ancelotti zu erwarten hat: Anstelle der unter Guardiola abgelieferten Kunst, hatte der italienische Nachfolger lediglich ein brauchbares Ergebnis anvisiert. <p>  In Darmstadt waren es gleich zwei — nach 12 Minuten lagen die Rheinhessen beim Tabellen-Schlusslicht bereits mit 0:2 zurück. Der Anfang vom Ende. Sehr zum Ã„rger von Trainer Martin Schmidt.  <p> Insofern ist es auch nicht gänzlich einerlei, dass den Münchnern nach dem unter der Woche absolvierten Einsatz 24 Stunden weniger Regenerationszeit als den Knappen zur Verfügung steht.  </pre>


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